Welche Kleidung für die Loipe?

Was ziehe ich zum Langlaufen an? Welche Bekleidung wird empfohlen? Fragen und Antworten zur richtigen Kleidungswahl in der Loipe.

"Das Langlauf-Erlebnis beginnt bereits bei der richtigen Kleidungswahl. Es gilt das Überhitzen als auch die Unterkühlung in der Loipe zu verhindern."

Der Loipenlehrer

Warum Sporttextilien Sinn ergeben

„Schweiß ist Schwäche, die den Körper verlässt“ – lautet ein bekanntes Sprichwort. Das stimmt, wenn überhaupt, nur bedingt. Hauptsächlich ist die Schweißproduktion eine natürliche Schutzfunktion des Körpers, um das Überhitzen des Organismus zu verhindern. Kann der Schweiß nicht mehr verdampfen, wird er als Nässe empfunden. Spätestens hier kommt normale Bekleidung an ihre Grenzen. Bei starkem Schwitzen klebt sie auf der Haut, fördert den Hitzestau und damit lokale Unterkühlungen. Der Ausweg lautet: Funktionsbekleidung. 

Anforderungen an Langlauf-Bekleidung

Funktionsbekleidung fürs Langlaufen, wie zum Beispiel von LÖFFLER aus Österreich, wirkt auf unterschiedlichen Ebenen wahre Wunder. Einerseits wird sie dem bereits beschriebenen Anspruch an Schweißtransport gerecht. Andererseits sorgt sie für die richtige Isolierung gegen die Kälte an klaren, frostigen Langlauf-Tagen. Hinzu kommt außerdem: Im Idealfall schützt sie bei Schlechtwetter sogar noch gegen Nässe und Wind.

Passform und Features

Da das Langlaufen dynamisch daherkommt, ist auch die Passform entscheidend. Langlauf-Funktionsbekleidung sollte einerseits zwar eng am Körper anliegen, andererseits aber genügend Bewegungsfreiheit für die unterschiedlichen Technikarten bieten. Wenn dann noch die Taschen für Smartphone, Riegel und Geldbeutel an den richtigen Stellen sitzen, steht dem Loipen-Vergnügen nichts entgegen.

Das Zwiebelprinzip 

Die Zwiebel ist ein cleveres Gemüse: Sie besteht aus einzelnen Schichten, die unterschiedliche Aufgaben haben, um das kostbare Innere zu schützen. Kombiniert man mehrere Kleiderschichten von unterschiedlicher Dicke und Material miteinander, spricht man daher vom Zwiebelprinzip. Das Prinzip findet seit Jahrzehnten bei der Sportbekleidung seine Anwendung. 

Ziel ist es, die Körperwärme im Winter bestmöglich zu speichern und dabei gleichzeitig den Schweißabtransport von innen nach außen zu ermöglichen. Gelingt dies besonders gut, spricht man von einer hohen Atmungsaktivität. Langlauf-Bekleidungsprodukte sollten dies auf alle Fälle aufweisen. 

Schicht für Schicht

Während sich die Zwiebel in unzähligen Schichten verhüllt, sind bei der Sportbekleidung drei essenziell: Die Basisschicht in Form von Funktionsunterwäsche sorgt dafür, dass der Körper möglichst trocken bleibt und der Schweiß abtransportiert wird. Die isolierende Mittelschicht in Form eines Midlayers sorgt für eine stabile Körpertemperatur und leitet die überschüssige Wärme dennoch weiter nach außen. 

Die äußere Schicht besteht aus einer winddichten und wasserabweisenden Jacke, Weste oder Hose. Hier geht es darum die Wettereinflüsse von außen abzuwehren. Daher bezeichnet man diese Schicht auch als Wetterschutzschicht.

Baselayer: Unterwäsche

Funktionsunterwäsche bildet die trockene Basis. LÖFFLER setzt dabei auf sein patentiertes Transtex-Verfahren, das den Schweiß besser als vergleichbare Stoffe abtransportiert, schnell trocknet und zudem geruchsneutral ist. Seit über 40 Jahren setzen viele Spitzensportler, unter anderem die des österreichischen Skiverbandes, auf diese Transtex-Unterwäsche.

Midlayer als Isolation

Aus demselben Material bestehen die empfohlenen Midlayer als isolierende Mittelschicht. LÖFFLER-Midlayer bzw. Skirollis zeichnen sich demnach durch ein exzellentes Feuchtigkeitsmanagement aus. Das bedeutet, das die überschüssige Körperwärme nach außen weitergeleitet wird und sich keine nassen Stellen bilden. Zudem schützen diese Midlayer den Körper an kalten Tagen vor Frösteln und Unterkühlung.

Shell Layer: Wetterschutzschicht 

Die äußere Schicht wehrt im Idealfall alle Wettereinflüsse erfolgreich ab. Mit der neuen Airblocc-Technologie hat LÖFFLER seit der Wintersaison 2025/26 eine neue „Firewall für Schlechtwetter“ im Programm. Dabei handelt es sich um ein 3-Lagen-Softshell-Material, das absolut winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv ist. Es kommt überall dort zum Einsatz, wo man dem Wetter direkt ausgesetzt ist: Jacken, Westen, Hosen, Stirnbändern und Mützen. Durch den natürlichen Stretch-Einsatz eignet sich das Material hervorragend zum Langlaufen oder Laufen im Winter.

Wie warm muss ich mich beim Langlaufen anziehen?

Das oben beschriebene Drei-Lagen-Zwiebelprinzip kann je nach Temperatur und Anstrengungsgrad variieren. Während es sich an besonders kalten Tagen empfiehlt eine weitere isolierende Schicht zu ergänzen, kann man bei Frühjahrsschnee-Bedingungen unter Umständen eine Schicht weglassen. Am besten wählt man seine Langlauf-Bekleidung so, dass man auf keinen Fall zu warm angezogen ist. Optimal ist es, wenn man zu Beginn der Langlauf-Einheit etwas fröstelt.

Fazit: Die Qual der Kleidungswahl

Durch Kälte, Wind und Wetter stellt das Langlaufen besondere Anforderungen an die richtige Kleidungswahl. Trägt man Funktionsbekleidung nach dem Zwiebelprinzip wird man dem am besten gerecht. Baselayer, Midlayer und Shell Layer sorgen für den erfolgreichen Dreiklang aus Atmungsaktivität, Thermoregulation und Wetterschutz. 

Lust auf Langlaufen?

Die Loipe ist der beste Ort, um sich vom stressigen Alltag zu erholen und seinem Körper etwas Gutes zu tun. Buche jetzt dein Langlauf-Erlebnis im Loipenlehrer-Onlineshop.

Du hast weitere Fragen? Dann schreibe mir einfach hier!